Jakobushajk 2005
Unterwegs auf den Spuren mittelalterlicher Jakobus-Pilger zwischen Horb und Loßburg.
In den Herbstferien waren einige mutige aus dem Pfadfinderstamm sowie einige Gäste vom Stamm Holzgerlingen gemeinsam auf dem Jakobusweg Neckar-Kinzig unterwegs, um die Tradition unserer Herbsthajks fortzusetzen.
Los ging's allerdings bereits in Mötzingen, von wo aus der erste Hajktag in möglichst direkter Linie auf die Schütte bei Horb führen sollte, wo die erste Übernachtung geplant war. Bei äußerst gnädigem Wetter kamen wir auch gut voran, auch wenn wir bereits im zweiten Ort, den wir berührten die erste Aufgabe zu verzeichnen hatte. Der Rest der Hajker allerdings ließ sich davon nicht beunruhigen und so erreichten wir den Grillplatz auf der Schütte tatsächlich zur geplanten Zeit. Nach Biwakbau und Abendessen zogen wir uns schon recht früh zum Schlafen zurück. Was anderes blieb einem bei der vorherrschenden Dunkelheit ja auch kaum übrig.
Die Nacht war regnerisch, so daß uns am morgen auch ein zweiter Hajker mit einem völlig durchnäßten Schlafsack verlassen mußte. Der Rest aber brach zur längsten geplanten Etappe auf, die uns nun endlich auf den Jakobusweg führen sollte. Am Abend waren es dann 23 Kilometer, etliche Höhenmeter und auch eine ganze Anzahl an Blasen geworden. Aufgrund dieser Gewaltleistung zog es die meisten noch früher in den Schlafsack, als am Abend zuvor.
Regen blieb uns in dieser Nacht zwar erspart, dafür hatten wir Besuch von einer streunenden Katze. Diese war wohl auf der Suche nach etwas Wärme, denn am Morgen war rund um uns herum alles gefroren! So brachen wir also so bald wie möglich auf, um uns in den ersten kräftigeren Strahlen der Morgensonne wieder aufzutauen. Dank der Leistung des Vortages war der Weg nach Freudenstadt nicht mehr sooo weit und wir erreichten ohne weitere Verluste das ersehnte Panorama-Bad. Im warmen Wasser fand der Hajk seinen gelungenen Abschluß.